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„Menschen an einen Tisch zu bringen, die auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Umfeldern arbeiten, macht das Projekt für mich so interessant.“ – Interview mit Anna Sarah Lieckfeld

TrainDL ist Ihr erstes Erasmus-Plus-Projekt - was an diesem Projekt war für Sie besonders spannend? 

Was dieses Projekt für mich von anderen unterscheidet, ist definitiv die Arbeit mit den Ministerien und Behörden. Die Förderung der Zusammenarbeit zwischen unseren Forschungspartnern und den Behörden sorgt immer für einen interessanten Austausch. Außerdem ist es immer ein willkommenes Plus, mein eigenes Wissen über KI und Data Literacy Education zu erweitern.

Wie stellen Sie sicher, dass die Projektergebnisse für Länder in ganz Europa übertragbares Wissen bieten?

In unserem Projekt haben wir drei verschiedene nationale Bildungssysteme und darüber hinaus 16 ländergeführte Subsysteme in Deutschland. Das ist eine sehr gute Basis, um Prozesse und Ideen zu identifizieren, die für unterschiedliche Systeme funktionieren. Das Policy Experimentation Design des Projekts ist ein Weg, um sicherzustellen, dass wir alle Ergebnisse mit öffentlichen Behörden aus drei und mehr europäischen Ländern reflektieren. Neben der Vernetzung mit anderen Forschern, z. B. auf europäischen und internationalen Konferenzen, gibt es auch den TrainDL-Beirat mit Partnern aus neun Ländern, der für eine externe Perspektive konsultiert werden kann.

Das Projekt vereint viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Wie arbeiten all diese Menschen zusammen?

Das Herzstück von TrainDL sind sicherlich unsere regelmäßigen Treffen, bei denen sich alle Arbeitspaketleiter und Mitarbeiter jeden Monat treffen, um über alle Meilensteine, Ereignisse und Aktivitäten zu sprechen, die im Moment wichtig sind. Es ist ein Ort, an dem Erkenntnisse ausgetauscht, Hilfe geholt und alle bilateralen Treffen koordiniert werden.

Natürlich ist es manchmal eine Herausforderung, über Grenzen, Sprachen und Disziplinen hinweg zusammenzuarbeiten, aber das ist es auch, was diese Art der Zusammenarbeit so spannend macht. Menschen an einen Tisch zu bringen, die auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Umfeldern arbeiten, macht das Projekt für mich so interessant.